Wer wir sind und was wir wollen

Wer wir sind

2013 haben wir mit einem offenem Brief an den Rüdersdorfer Bürgermeister, Herrn Schaller angefangen, für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Waldstrasse zu streiten. Wir haben den Kampf gegen uneinsichtige Raser und desinteressierte Behördenmitarbeiter  aufgenommen. Wir, das sind Herr Bernd Emmerlich, Hans-Jürgen Zeitler und Reinhard Weisener. Wir wohnen von 10 bis 57 Jahren in der Waldstrasse und uns eint der Wille, endlich etwas zu ändern, dem Rasen ein Ende zu bereiten und damit dem krankmachenden Lärm.
Wir wissen, dass dies ein langer Kampf werden wird. Aber wir wissen auch, dass wir nicht allein sind. 50 Familien der Waldstrasse unterstützen unser Anliegen und je länger es dauert, umso mehr Waldstrasssenbuerger werden sich uns anschließen. Davon sind wir überzeugt.

Was wir wollen

 

  • Wir wollen, daß die von der Gemeindeverwaltung begonnene Sanierung der schlimmsten Teilstücke der Waldstrasse fortsetzt wird. Auch wenn die laienhafte Ausführung des ersten Sanierungsversuches durch eine dafür nicht qualifizierte Firma kein guter Beginn war,- im Ergebnis ist die Strasse insbesondere für die Radfahrer sicherer geworden.
  • Wir wollen, dass der nicht vermeidbare Verkehrslärm durch den von beiden Seiten der Häuser einwirkenden Verkehrsstrom von der Autobahn und dem Durchgangsverkehr auf der Waldstraße selbst auf ein Mindestmaß reduziert wird und unterstützen daher die Bürgerinitiative gegen den Autobahnlärm. Die Höchstgeschwindigkeit auf dem Rüdersdorfer Autobahnabschnitt muss endlich auf 80 km/h für PKW und 60 km/h für LKW reduziert werden und zwar rund um die Uhr.
  • Wir wollen, dass die gegen starke Widerstände erkämpfte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in unserer Waldstraße  durch Aufstellung einer stationären Blitzanlage endlich auch durchgesetzt wird
  • Wir wollen, dass die Lärmaktionspläne der Gemeinde nicht weiterhin nur teuren Aktionismus darstellen, sondern geltendes Recht, dem auch durch Sanktionen zur Geltung verholfen werden kann. Wenn die Länder Lärmaktionspläne fordern, dann müssen sie auch gezwungen werden können, die nötigen Mittel für die Umsetzung bereit zu stellen.
  • Und letztlich wollen wir, dass ein grundhafter Ausbau der Waldstraße inklusive der maroden Gehwege erfolgt und auch ein Radweg geschaffen wird.

Was spricht dagegen ?

„Sie hat zwar schadhafte Bereiche, liegt aber sonst recht gut.“ (Kommentar eines nicht namentlichen genannten Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung)

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 „Geschätzte Kosten liegen bei mind. 4- 5 Mio. € bei einer Länge von gut 3 km, davon kostet allein der Rad-/ Gehweg einseitig mind. 500.000 €.“ (Kommentar eines nicht namentlichen genannten Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung)
Mit solchen durch keine exakten Schätzungen belegten Horrorszenarien haben Mitarbeiter der Bauverwaltung unsere Forderung nach einer Strassensanierung abzuwürgen versucht.
Bei einer Schwankungsbreite von 25 % der Kostenschätzung kann man sicher noch nicht von einer seriösen Schätzung sprechen. Aber selbst wenn die Kosten hoch sind; lassen wir unsere Gärten verwildern nur weil Gartengeräte und Blumen Geld kosten ?
Inzwischen gibt es viele neue Mitarbeiter in der Rüdersdorfer Verwaltung und damit Hoffnung auf neue Einsichten und eine neue Politik auch in Fragen des kommunalen Strassenbaus.
Leider haben der Bürgermeister und die Gemeindevertretung mit ihren Investitionen in teure Prestigeobjekte für Sport und Feuerwehr die Finanzen der Gemeinde zerrüttet und die Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes  erzwungen. Auch die Umwidmung der K 3720 in eine Gemeindestrasse durch den Kreis hat dazu beigetragen und wird den Haushalt der Gemeinde aufgrund der notwendigen Brückensanierung auch in Zukunft stark belasten. Dazu kommen die erheblichen Investitionen für den Schulerweiterungsbau in der Brückenstrasse. Daher braucht es große Anstrengungen, um durchzusetzen, dass die verbleibenden Mittel endlich für die Sanierung der desolaten Strassen unserer Gemeinde eingesetzt werden und nicht den Interessen verschiedener Klientelgruppen gehuldigt wird.

Wir zählen auf jeden Waldstrassenbuerger – jede Stimme wird gebraucht und jede Idee angehört !

 

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