Aufhebungsanordnung des Straßenverkehrsamtes Strausberg

Eine Entscheidung gegen die Bürger


Mit der verkehrsrechtlichen Anordnung über die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für die Waldstrasse in Rüdersdorf hat die Straßenverkehrsbehörde Strausberg einen wahren Geniestreich gelandet. Insbesondere die Gründe, die für die Aufhebung angeführt werden, sprechen jeder Vernunft Hohn.

Aufhebungsanordnung Geschwindigkeitsbegrenzung Waldstraße

Wie Sie obenstehendem Bild entnehmen können, wurde die Anordnung zur Entfernung der Verkehrszeichen 274-30 mit Zusatzzeichen (wegen Straßenschäden) gemäß Antrag entfernt. Begründet wird dies mit der Beseitigung der Straßenschäden, die Basis der Geschwindigkeitsbegrenzung waren. Zudem sollen damit außerordentliche Schäden an der Straße verhindert werden.

Dazu ist folgendes zu bemerken.

  1. In der Anordnung des Straßenverkehrsamtes ist von einer antragsgemäßen Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung die Rede. Antragsteller ist ein Bürger der Waldstraße, der sich per Unterschriftensammlung der Unterstützung einer unbekannten Anzahl von Bürgern der Waldstraße und des Seebades versichert hat. Mich hat niemand kontaktiert. Es kämpfen also Bürger gegen Bürger. Dabei ist offensichtlich jedes Mittel recht. Denn getan hat sich auf der Waldstraße nicht wirklich etwas. Für den geplanten Ausbau der Waldstraße ist das keine wirkliche Unterstützung. Wenn Herr Wähner nur einmal nachgefragt hätte, wüßte er, daß die Teilreparatur des kleinen Abschnittes der Waldstraße (kurz hinter der Autobahnbrücke Richtung Krankenhaus), auf der die Anordnung offensichtlich basiert, bereits im September 2015 erfolgt ist. Dies können Sie meinem Artikel vom 26.09.2015 entnehmen. Da hätte er die Schilder bereits nach 4 Monaten entfernen können. Eine grundlegende Änderung des Zustandes der Waldstraße hat das damals nicht gebracht. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Straßenschäden (auch wenn es nur eine Krücke war, um den Antrag zu ermöglichen, sind unverändert vorhanden. Mit großem Bedauern muss ich feststellen, dass sich offensichtlich ein Mitglied der Gemeindeverwaltung gegen die Interessen der Gemeinde positioniert hat und gegenüber dem Straßenverkehrsamt einen Straßenzustand bescheinigt hat, der nicht der Wirklichkeit entspricht.
  2. Das die Aufhebung einer Geschwindigkeitsbegrenzung außerordentliche Schäden an einer Straße verhindern kann, ist eine ganz neue Erkenntnis dieser Anordnung. Diese preiswürdige Leistung sollte vom Bundesverkehrsminister Scheurer angemessen gewürdigt werden. 

Jenseits aller Polemik sei angemerkt, dass es sehr bedauerlich ist, dass hier offensichtlich Bürger gegen Bürger agieren statt gemeinsam für die Interessen aller Anlieger der Waldstrasse einzutreten. Wir hoffen, dass die Gegner der Geschwindigkeitsbegrenzung noch das Gespräch mit uns suchen werden und wir vielleicht zu einer gemeinsamen Haltung finden können. Unser Ziel war und ist noch immer die Grundinstandsetzung der Waldstrasse und nicht die Geschwindigkeitsbegrenzung. Diese soll nur temporär die Folgen des schlechten Straßenzustandes abmildern und der Raserei Einhalt gebieten.
Wir sind jederzeit bereit, das Gespräch mit unseren Widersachern aufzunehmen. Für die Zukunft hoffen wir, dass sich die unbefriedigende Rechtslage ändert und die Straßenverkehrsämter von Amts wegen die Festlegungen im Lärmschutzplan umsetzen müssen, -ohne eigenen Ermessensspielraum. Welchen Sinn hätte sonst ein mit viel Aufwand erstellter Lärmschutzplan? Er wäre nur eine Verschwendung von Steuergeldern und davon haben wir ohnehin schon genug. Hoffnung gibt es diesbezüglich aufgrund eines Urteils des Verwaltungsgerichthofes Baden-Württemberg vom 17.07.2018. Dazu demnächst mehr.

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abgebaute Verkehrsschilder

30 km/h für Waldstrasse aufgehoben

Sicher ist Ihnen bereits aufgefallen, dass am Freitag die Verkehrsschilder mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/H Zusatzschild „Strassenschäden“ vom Bauhof entfernt wurden. Dies erfolgte natürlich auf Anweisung der Strassenverkehrsbehörde Strausberg. Leider hat man mich als Initiator der Geschwindigkeitsbegrenzung nicht über die Aufhebung und die Gründe dafür informiert. Ich habe daher die Gemeinde gebeten, mir die entsprechende Anordnung zukommen zu lassen. Sobald ich das Dokument erhalte werde ich Sie über die Gründe der Aufhebung informieren.

Selbstredend werde ich Einspruch einlegen, da sich an der Situation in der Waldstrasse weder hinsichtlich des Verkehrsaufkommens noch des Strassenzustandes etwas geändert hat. Zudem werden in der Fortschreibung des Lärmschutzplanes der Gemeinde Rüdersdorf 2013/2016 nach wie vor 30 km/h ganztags für die Waldstrasse gefordert. Grund dafür ist nicht der schlechte Strassenzustand (obwohl der auch zu einem erhöhten Lärmpegel beiträgt) sondern die Lärmbelastung durch den Durchgangsverkehr.
Den Lärmschutzplan finden Sie auf der Webseite der Gemeinde.

Einen ruhigen Tag und schöne Weihnachten wünscht Reiner.

Schöne Ecke

Das Außengelände der Schönen Ecke wird fertig

Die Fortschritte bei der Gestaltung des Außengeländes der Schönen Ecke und insbesondere bei der Fertigstellung des Parkplatzes inklusive Zufahrt sind nicht zu übersehen. Die Anwohner rund um die Kreuzung Breitscheidstrasse/Brückenstrasse wird es besonders freuen, hört doch nun das Chaos mit den parkenden Autos endlich auf. An der Arztpraxis können nun wieder die Patienten Park und auch Familie Radtke kann ihr Grundstück jederzeit problemlos befahren. 
Nachstehend einige Fotos von der Schönen Ecke Stand 10.12.2018.

Frontalansicht. Ich hoffe doch sehr, dass sich ein Sponsor findet, der hier eine Bushaltestelle hinstellt, die den Aggressionen der Jugendlichen standhält. Auch der Anschlusskasten ist keine Zierde.

parkender PKW

Dieser Mercedes parkt im Bereich der Bushaltestelle Brückenstrasse. Hoffentlich bleibt es eine Ausnahme. Die Kapazität des neuen Parkplatzes sollte für alle Bewohner der Schönen Ecke ausreichen.

werdende Blumenrabatte

Hier wird praktischerweise das Herbstlaub aufgefangen. Im Frühjahr wird wer auch immer die Strassenansicht an dieser Stelle sicher  mit schönen Frühjahrsblühern verschönern.

zukünftige Rabatte an der Seitenfront

 Auch an der Seitenfront der Schönen Ecke wird es im Frühjahr sicher eine Blumenrabatte oder vielleicht alternativ schöne Sträucher geben. Auch eine Hecke wäre denkbar. Gegenwärtig sind die gelben Säcke nicht gerade eine Zierde. Aber die kommen ja schnell wieder weg.

Garageneinfahrten
Seit einiger Zeit schon sind die Garagenzufahrten befahrbar
Zufahrt zum Parkplatz

Der Parkplatz kann auch schon einige Tage genutzt werden. An der Optik ist aber noch Einiges zu tun. Auch die Treppe zum Innenhof ist fertiggestellt. Die Bewohner kommen mit sauberen Schuhen vom Innenhof und dem Parkplatz in ihre Wohnungen.
Ja, was lange währt. Vielleicht wird zu Weihnachten alles fertig.

rechte Parkplatzseite

 Platz ist auf dem Parkplatz

Der Parkplatz

Niemand muss mehr auf der Strasse parken

Zufahrt Innenhof

Hier wird noch gebuddelt.

Grünanlagengestaltung

Auch der Anschluß zum Nachbarn sollte vorzeigbar sein

Highnoon am Museumspark

Frederik Daul gegen den Rest der Gemeinde

Just am Montag, den 03.12.2018 begehrte eine Firma am Eingang zum Museumspark Einlass. Fest entschlossen, die Realisierung des ihr erteilten Auftrag während der angesetzten Bauanlaufberatung in Abstimmung mit dem Auftraggeber gründlich vorzubereiten, beharrte die Firma auf Zutritt zum Gelände. Genauso strikt beharrte der Geschäftsführer der Rüdersdorfer Museums- und Kultur GmbH, Roderik Daul, auf sein Hausrecht und setzte dies dem Vernehmen nach auch mit Unterstützung der Polizei durch. Eine Provinzposse, über die man herrlich lachen könnte, wenn es nicht so traurig wäre. Kurz zum Hintergrund. Bereits im Sommer wurde durch die Einlass begehrende Firma Füllboden angefahren, in dem sich diverse auch umweltschädliche Materialien fanden. Herr Daul zog die Umweltbehörde hinzu und erstattete Strafanzeige. Besagte Firma wurde aufgefordert, die unzulässig abgelagerten Füllstoffe wieder zu entfernen und Nachweise für die ordnungsgemäße Entsorgung vorzulegen. Dagegen legte die Firma Widerspruch ein-Begründung unbekannt. Obwohl das Verfahren noch laufend ist, erhielt die Firma von der Gemeindevertretung Rüdersdorf den Zuschlag für andere Arbeiten im Rahmen des touristischen Ausbaus des Museumsparks. Auf Anfrage durch die MOZ erklärte Bürgermeister Schaller, dassbis zum Abschluss des Verfahrens die Unschuldsvermutung gelte.
Wie eine solche Einstellung zu bewerten ist, mag jeder für sich entscheiden. Bemerkenswert ist allerdings, dass in einem Artikel der MOZ vom 01.09.18 das ThemaUmweltverschmutzungdurch diese Firma thematisiert worden ist und schon zu diesem Zeitpunkt Herr Daul zur beabsichtigten Vergabe eines weiteren Auftrages an die Firma eine eindeutige Meinung vertrat.
„Das müssen wir wohl bis zur Klärung stoppen, geraten also in Verzug“, sagte Herr Daul.

Als interessierter Bürger frage ich mich, weshalb die Gemeinde die Zeit vom 01.09. bis zum Dezember nicht genutzt hat, um sich mit Herrn Daul in Anbetracht der im Raum stehenden Vorwürfe gegen die der Umweltverschmutzung verdächtigte Firma über das weitere Vorgehen abzustimmen. Damit hätte die Konfrontation am Montag abgewendet werden können und Rüdersdorf wäre ein Skandal erspart geblieben.

PS. Ein peinliches Schweigen um die betroffene Firma nicht wahr? Aber schließlich gilt die Unschuldsvermutung.

 

 

 

 

 

 

Gemeindevertretung stellt Haushaltsplan vor

Start des Ausbaus der Waldstrasse nicht vor 2021

Auf der gemeinsamen Sitzung des Finanz- und Hauptausschusses der Gemeindevertretung Rüdersdorf ist am 29.11.2018 die Vorstellung des Doppelhaushaltes der Gemeinde für 2019-2020 geplant Auch die Investitionsliste der Gemeinde Stand 16.11.2018 wird vorgestellt. Die Aussagen zu beantragten und genehmigten Fördermitteln beziehen sich auf den 12.06.2018.

Die komplette Investitionsliste finden Sie auf der Downloadseite.

In Sachen grundhafter Ausbau der Waldstrasse ist festzustellen, dass der Baubeginn auf das Jahr 2021 verschoben worden ist. Inwieweit dieser Termin Bestand haben wird, bleibt abzuwarten.

Eine schöne Woche ohne enttäuschte Erwartungen wünscht Ihnen

Reiner.

Die Verkehrsströme im Landkreis MOL

Jürgen Rudorf, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Gesund Leben am Stienitzsee“ hat sich detailliert wie immer mit den Verkehrsströmen und den daraus resultierenden Problemen in unserem Landkreis befasst. Da dieses Thema uns alle angeht, möchte ich es Ihnen nicht vorenthalten.

Mobilität: Verkehrs-Hauptachsen in Brandenburg

von Jürgen Rudorf

Situationsbericht über die Lage vor Ort in Märkisch- Oderland (MOL), aus der sich konkrete regionale Zielsetzungen für ein Wahlprogramm ableiten lassen:

Die regionale Verkehrspolitik ist ein Schwerpunktthema unserer Arbeit. Trotz der Nähe zu Berlin und dem bereits bestehenden, industriell für den Güterverkehr (CEMEX) genutzten Gleisanlagen gibt es auf diesen keinen SPNV!

  1. Unser Ortskern wird durch eine Autobahn und Autobahnbrücken geteilt, der unablässige Lärm ist hier vielerorts sehr viel höher als für Industrieanlagen in Wohngebieten erlaubt (40 dB(A) nachts) und dürfte schon hunderte vorzeitige Tote durch Herz-Kreislaufbeschwerden gefordert haben. Wir fordern zumindest bei Ortsquerungen ein Nachtfahrverbot für LKW, so wie es in der Schweiz schon lange sogar landesweit gilt, und langfristig den Ersatz der mit LKW verstopften Straßen durch gesonderte Güterverkehrs-Eisenbahnstrecken, die wie in den Nieder- landen zum Schallschutz in Erdgräben zu verlegen sind!
  2. Wer Straßen sät, wird Verkehr und Lärm ernten, des- halb: Keine Investitionen mehr in den Aus- und Neubau von Landes- und Kreisstraßen
    Ausnahme von Ortsumgehungen. Innerhalb von Ortschaften sind alle Landes- und Kreisstraßen per Gesetz den Gemeinden zu übergeben zusammen mit allen für Sanierung und Erhalt jetzt und künftig notwendigen Finanzmitteln!
    Nur so kann sichergestellt werden, dass die Gemein- den und ihre Bürger in freier Selbstbestimmung entscheiden können, welche Lebensqualität ihre Wohnquartiere künftig haben werden und hoffentlich den öffentlichen Raum wieder für sich, für die Begegnung von Menschen, für die Belebung der Innenstädte zurückgewinnen.

  3. Auch der ÖPNV, speziell für die Ortsteile Hennickendorf und Herzfelde, ist hinsichtlich Taktzeiten und Linienführung und überregionaler Fahrplanabstimmung eine Katastrophe, so dass wir selbst trotz ABC-Jahreskartenbesitz den ÖPNV fast nie nutzen konnten, Nachbargemeinden durch fehlende Streckenabschnitte gar nicht erreichbar sind. Am Wochen- ende kann auch unser eigenes Ortszentrum Rüdersdorf mit Bus ab ca. 18 Uhr weder erreicht noch verlassen werden, unser Strandbad ist auch bei Berlinern beliebt, vorausgesetzt sie nehmen die Tortur einer langen Anfahrt per PKW und bei uns auf der zerstörten Berliner Straße auf sich, denn die nächste ÖPNV- Haltestelle ist auch hier etliche Kilometer entfernt .

  4. Berufspendler sind gezwungen, mit PKW weiter entfernte S-Bahnhaltestellen anzufahren, denn die P+R-Parkplätze der nächsten S-Bahnhaltestellen – nicht nur in Strausberg – sind trotz hier ausreichenden ungenutzten Landes hoffnungslos überlastet, niemand schuf bisher Abhilfe, die Verkehrspolitik hat hier bei einer so einfachen Aufgabe vollständig versagt –

  5. warum sollte man die beiden Regierungsparteien wieder wählen, oder liegt das etwa an einer Verweigerungshaltung der hier noch dominierenden SPD?
    Der individuelle Ein- und Auspendlerverkehr ist entsprechend hoch und der Straßenverkehrslärm oft unerträglich. Unserer CDU-geführten Verwaltung scheint das alles egal, bereitstehende Landesfördermittel zur Planung von Investitions- und von Sofortmaßnahmen zur Verbesserung des ÖPNV und SPNV werden auch auf Nachfrage hin ignoriert, Kritik daran wird ausgesessen.

  6. Landesverkehrsbehörden torpedieren die Bemühungen um lebenswerte Städte und Gemeinden, in unzähligen „Versagungen“ missbrauchen sie ihren viel zu großen Ermessensspielraum, um Leben und Gesundheit der Anwohner, Lebensqualität und Tourismus in unserem schönen Land ihren eigenen, individuellen Vorstellungen vom Vorrang des Individualverkehrs sogar vor Recht und Gesetz zu opfern, selbst Verwaltungsgerichtsurteile werden nicht umgesetzt.*

Wie kann es sein, dass den verantwortlichen Verkehrsbehörden und Verwaltungsspitzen jeder Respekt vor Recht und Gesetz fehlt, haben sie keine Konsequenzen zu befürchten?Dieses Beispiel aus der Lausitz ist kein Einzelfall! Das Straßenverkehrsamt MOL mit Sitz in Strausberg haben wir vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt/O. verklagt, weil es selbst im Ortszentrum auf einer Strecke von nur ca. 200 m Länge die im Lärmaktionsplan festgelegte Verkehrsbeschränkung auf 30 km/h versagt, Unfälle ignoriert (erst letzte Woche dort wieder zwei Verletzte, zuvor hätte eine im Kreisverkehr umgekippte Ladung mit Strohpressballen auf eine Länge von 15 m des Fuß- und Schulweges alle dort befindlichen Passanten töten können) und mit nachweislich falschen Lärmberechnungen argumentiert, nur um auf diesem sehr kurzen Straßenabschnitt die Geschwindigkeit von 50 km/h nicht herabzusetzen. Warum? Im persönlichen Gespräch sagte uns der zuständige Amtsleiter, der aus den alten Bundesländern stammt, es könnte z.B. ein Mercedes-Fahrer aus Bayern durch unseren Ort fahren und ihn vor Gericht verklagen, warum er hier nur 30 km/ h fahren dürfe.Dabei stellt sich auch die Frage nach der Verantwortung der Politik für die Personalpolitik in ihrer Verwaltung, wie kann es sein, dass eine Person mit solchen Ansichten Amtsleiter wird und noch immer ist? Die Wut der Bürger*innen auf die Arroganz von Verwaltung und Politik ist groß, bei der Bundestagswahl erhielt in diesen auch vom LKW-Schwerlastverkehr innerorts sehr stark belasteten Ortsteilen die AfD von allen Parteien die meisten Stimmen, obwohl hier so gut wie niemand einen AfD Kandidaten kennt, die hier auch nirgends aktiv in Erscheinung treten, aber es brodelt im Volk und so macht man sein Kreuz aus Protest.

  1. Es bedarf eines anderen Ventils, über das sich die Wut entladen kann:

Echte Demokratie und Mitbestimmung! Die Hürden und Formanforderungen für Bürgerentscheide sind im Land Brandenburg viel zu hoch, so dass sie nur selten stattfinden und noch seltener das erforderliche Quorum erreichen können.
Es ist hier eine App in Entwicklung, um die Kommunikation zwischen Politik und Bürger zu verbessern:
https://gremien.teilt-mit.de/

  • siehe „Landrat Heinze und Landrat Altekrüger müssen endlich handeln! Lärmbelastungen an der B169 sind unverzüglich zu begrenzen – weitere Klage angekündigt“; http://www.dielinke-lausitz.de/politik/aktuell/; abgerufen 15.8.2018

2 Tarantel Nr. 82 Heft 111-2018

der Rüdersdorfer Kreisverkehr

Kreisverkehr Mühlenstrasse

Liebe Rüdersdorfer,

Oft habe ich schon Kritik am Zustand der Rüdersdorfer Strassen, Wege und Parkanlagen geäußert. Heute kann ich mal etwas Positives berichten. Am Freitag, den 16.11.2018 habe ich Arbeiter des Rüdersdorfer Bauhofes gesichtet und zwar nicht wie sonst in den Straßengräben im Ortsteil Lichtenow oder auf dem ALDI-Parkplatz, sondern auf dem Kreisverkehr in der Mühlenstrasse.

Gerade dieser Kreisverkehr ist für alle, die in den Ort einfahren, die Visitenkarte des Ortes. Nun ist dieser Bereich endlich wieder vorzeigbar.

Vielen Dank den fleißigen Mitarbeitern des Bauhofes.

Wählergemeinschaften im Umkreis

Wählergemeinschaft für Rüdersdorf gegründet

Mehr Demokratie wagen – Rüdersdorf macht`s möglich

Herr Rudorf, der rührige Vorsitzende der Bürgerinitiative Gesund Leben am Stienitzsee e.V., hat kürzlich mitgeteilt, das sich in Hennickendorf die Wählergemeinschaft „Unabhängige Kommunale Wählervereinigung der Bürger der Ortsteile“ gegründet hat. 11 Gründungsmitglieder beschlossen die Satzung und wählten Frau Katharina Wendel zur Vorsitzenden.
Zu Grundsätzen und Zielen der WG im Hinblick auf die Kommunalwahl 2019 teilt Herr Rudorf weiterhin Nachstehendes mit.

„Als Sammlungsbewegung steht sie allen Wahlberechtigten der Gemeinde Rüdersdorf unabhängig von Weltanschauung und Parteimitgliedschaft offen, die Ziele und Satzung der WG mittragen. Ziel der WG soll sein, durch DIREKTE DEMOKRATIE und TRANSPARENZ aktiv die Zukunft aller Ortsteile mitzugestalten und im ständigen Dialog mit allen Interessierten Lösungen für die drängendsten Probleme in unserer Gemeinde zu entwickeln, die eigene Gemeindevertreter in das Rathaus tragen. Am Wahlprogramm wird noch gearbeitet, Kritik und Anregungen dafür können vorab schon hier geäußert werden: https://maerkerplus.brandenburg.de/de/thema/ruedersdorf/81024 oder direkt an die Vorsitzende der WG:

WG Bürger der Ortsteile
Katharina Wendel
Friedrichstraße 33
15378 Hennickendorf

Ich danke Herrn Rudorf für die zeitnahe Information.

PS: Die Satzung der neugegründeten WG finden Sie wie immer auf der Dokumentendownloadseite.

 

 

Straßenausbaubeiträge-nicht mit uns!

Weg mit den Straßenausbaubeiträgen

Mancher mag es kaum glauben, aber es gibt auch jenseits der (einstmals) etablierten Volksparteien Parteien, die sich mit den tatsächlichen Problemen der Bürger befassen und die Initiative im Interesse der Bevölkerung ergreifen. Im konkreten Fall ist es eine Volksinitiative, die sich gegen die Erhebung der gefürchteten Straßenausbaubeiträge für öffentliche Straßen durch die Gemeinden befaßt. Gestartet hat diese Initiative die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler. Völlig zu recht stellt die BVB Freie Wähler fest, dass öffentliche  Strassen von der Allgemeinheit genutzt und daher auch von dieser, sprich aus Steuermitteln, finanziert werden sollten. Weiterhin stellen Sie fest, dass Vorteile für Anlieger nich quantifizierter sind und auch bei Landes- und Bundesstrassen keine Ausbaubeiträge erhoben werden. Daraus resultiert die Forderung nach einer Änderung des Kommunalabgabegesetzes des Landes Brandenburg mit dem Verbot der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen durch die Gemeinden oder Gemeindeverbände. Die Landesregierung wird aufgefordert, einen entsprechenden Gesetzentwurf in den Brandenburger Landtag zur Diskussion und Beschlussfassung einzubringen.

Um den nötigen Druck auf die Landesregierung zu erzeugen, braucht es jede Stimme. Nachstehend finden Sie daher den Link zu einem Unterschriftsbogen für die Volksinitiative, mit dem Sie Stimmen für einen solchen Gesetzesvorstoß sammeln können. Machen Sie mit. Ich wünschen Ihnen maximalen Erfolg.

Formular Unterschriftensammlung für die Volksinitiative Abschaffung Straßenausbaubeiträge

 

 

Lärmerfassung am Stienitzsee

Neues von der Bürgerinitiative GLAS

Am 23.08.2018 teilte Herr Rudorf von der Bürgerinitiative Gesund Leben am Stienitzsee mit, dass die erste autarke Freifeld-Lärmmeßstelle in Hennickendorf in Betrieb gegangen ist. Es ist die insgesamt fünfte Lärmmeßstelle. Sie soll die Lärmbelastung am Großen Stienitzsee kontinuierlich erfassen. Über diesen Link sind die Messwerte rund um die Uhr online verfügbar.

Erste Ergebnisse zeigen, dass der Krach der unerlaubten Schnellbootraserei auf dem See den Lärm, den der Straßenverkehr auf der maroden Berliner Strasse verursacht, bei weitem übertrifft.

Nachstehend ein Beispiel der Messungen.

Lärmmessung

Ich danke Herrn Rudorf für seine freundliche Mitteilung und wünsche der Bürgerinitiative weiterhin viel Stehvermögen und natürlich auch Erfolge bei der Lärmbekämpfung.